Teller mit Gold und Silber belegt.

Arten der Goldgewinnung

Die Goldgewinnung - zu allen Zeiten waren die Menschen vom Gold fasziniert. Dies zeigen die zahlreichen schriftlichen und mündlichen Überlieferungen, in der das Gold schon sehr früh erwähnt wird. Als Form wird mit dem Gold meist etwas Rundes assoziiert. Optisch wirkt Gold leicht durch seinen Glanz. Diese Wirkung wird durch das Wissen aufgehoben, das Gold das schwerste Metall ist. Ein Würfel von einer Kantenlänge von 10 cm würde mehr als 19 kg wiegen.                                                           

Goldgewinnung aus dem Berg

Gold ist selten und doch überall auf der Welt zu finden. Das als ursprünglich bezeichnete Gold ist das Berggold, welches in Bergwerken abgebaut wird. So werden die größten Goldbrocken, die sogenannten Nuggets geborgen. Nuggets kommen als teigig runde Batzen vor. Sie  können  aber  auch  löchrig  wie  ein Schwamm sein oder aussehen wie stachlige Äste. Das Gold kann auch als hauchdünne Schuppen oder als kleine Nadeln vorkommen. In einer Tonne Gestein kann man 1 bis 25 Gramm Gold finden.

Goldgewinnung aus dem Wasser

Das sogenannte Wasch- oder Seifengold findet man in den Flüssen. Es ist verwittertes, durch Geröll und Flusssand zerriebenes Berggold und ist somit körnig wie Sand oder Staub. Das  Waschen ist die älteste Methode der Goldgewinnung. Gold, mit seinem hohen Gewicht, lässt sich von seinen leichteren Begleitern durch Wasser gut trennen. Die Goldwaschschüssel  wurde so zum Hauptwerkzeug. Die späteren Industriekonzerne setzten jedoch zur Waschgoldgewinnung Baumaschinen und Schwimmbagger ein und raubten der Goldsucherromantik des „Flair“. Berggold und Waschgold bezeichnet man als gediegenes Gold. Das heißt, dass es kein pures Gold ist. Es enthält noch weitere Metalle, wie zum Beispiel Spuren von Kupfer, Platin, Quecksilber, Eisen, Palladium und Nickel. Immer vorhanden jedoch ist Silber.

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Goldgewinnung chemisch

Heutzutage werden etwa 10% des Goldes auf chemischen Weg gewonnen. Dieses Gold bezeichnet man als Scheidegold. Man gewinnt hierbei die unsichtbaren Goldpartikel aus goldhaltigem Erz, welches  aus 900 bis 3000 Metern geholt wird. Das Gestein wird mit viel Wasser zu Schlamm zermahlen und anschließend mit einer Cyanit-Lauge zersetzt. Diese Lauge löst das fein verteilte Gold. Nach dem Abfiltern der Gold-Zyanid-Lösung wird ein unedles Metall, meist Blei oder Zinkstaub, beigemischt, welches das Gold ausfällt. Die unedlen Metalle werden durch mehrmaliges schmelzen unter Zugaben von Säuren abgeschieden. Für ein Gramm dieses, von allen anderen Elementen gereinigten Goldes, müssen 100-150 Kilo Gestein gemahlen werden. Die Cyanit-Laugerei brachte den größten Aufschwung in der Goldproduktion. Sie wurde Ende des 19.Jh. eingeführt.

Die Prognosen für die Goldproduktion sind derzeit verhalten, um es vorsichtig auszudrücken. Hierzu folgender Artikel: http://www.miningscout.de/blog/2015/01/27/globale-goldproduktion-duestere-aussichten-ab-2016/

 

Goldgewinnung aus dem Meer

Die größten Goldreserven, geschätzte 70.000.000 Tonnen, sind im Meerwasser. Allerdings ist es heute noch nicht rentabel, Gold aus dem Meerwasser zu gewinnen. Dazu habe ich hier einen interessanten Artikel gefunden: https://www.welt.de/wissenschaft/article155321832/So-fischen-Forscher-pures-Gold-aus-Meerwasser.html

 

 

 

 

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